Landau in der Pfalz: 55 Menschen erhalten in Landau die deutsche Staatsbürgerschaft: Oberbürgermeister Dominik Geißler begrüßt neue Bürgerinnen und Bürger im Rathaus
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Empfangssaal des Landauer Rathauses hat Oberbürgermeister Dominik Geißler jetzt 55 Menschen aus insgesamt 23 verschiedenen Ländern die deutsche Staatsbürgerschaft verliehen. Unter den neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern sind 23 Männer, 14 Frauen sowie 18 Kinder und Jugendliche.
Oberbürgermeister Dominik Geißler gratulierte den neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern persönlich und betonte in seiner Ansprache die Bedeutung der Einbürgerung für das städtische Miteinander: „Die Wege, die Sie nach Landau geführt haben, sind sehr unterschiedlich – doch heute gehören Sie alle fest zu unserer Stadtgemeinschaft. Ich freue mich sehr, Ihnen im Namen der Stadt zu Ihrer deutschen Staatsbürgerschaft zu gratulieren und wünsche Ihnen eine gute Zukunft in Landau.“
Die Herkunftsländer der neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger sind vielfältig. Sie reichen von Syrien und Ägypten über Bosnien-Herzegowina, Tunesien und Usbekistan bis nach Vietnam, Polen, Marokko und in die Vereinigten Staaten.
Vor der Aushändigung der Einbürgerungsurkunden legten alle Personen ab 16 Jahren das in Deutschland vorgeschriebene Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung ab. Besonders bemerkenswert war dabei, dass auch viele der anwesenden Kinder – sofern sie bereits lesen konnten – den Eid aufmerksam mitverfolgt und teilweise selbst mit vorgelesen haben.
Mit den regelmäßig stattfindenden Einbürgerungsfeiern würdigt die Stadt Landau den Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit als wichtigen persönlichen Schritt und als Zeichen gelungener Integration. Voraussetzungen für eine Einbürgerung sind unter anderem ein mindestens fünfjähriger rechtmäßiger Aufenthalt in Deutschland sowie ausreichende Deutschkenntnisse. Seit der Reform des Staatsangehörigkeitsrechts im Jahr 2024 kann in vielen Fällen die bisherige Staatsangehörigkeit beibehalten werden.
| Quelle: Stadt Landau in der Pfalz
