Landau in der Pfalz: Bei kleinem Empfang im Landauer Rathaus: Oberbürgermeister Dominik Geißler bürgert 42 Personen aus 16 verschiedenen Ländern ein
Sie stammen unter anderem aus Chiniot in Pakistan, Sedalia in den Vereinigten Staaten von Amerika oder Shtip in Nordmazedonien, leben teils schon seit vielen Jahren in Landau und sind nun deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger: 42 Menschen – 14 Frauen, 17 Männer sowie elf Kinder und Jugendliche – erhielten kürzlich im Empfangssaal des Landauer Rathauses ihre Einbürgerungsurkunden.
Oberbürgermeister Dominik Geißler überreichte die Urkunden persönlich und gratulierte den neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern herzlich. „Wenn ich heute in diesen Raum blicke, sehe ich gewissermaßen einmal quer durch die Vereinten Nationen – und genau das macht unsere Stadt so besonders“, betonte der Oberbürgermeister. „Ihre Lebenswege sind ganz unterschiedlich: Manche sind aus Liebe oder wegen der Arbeit hierhergekommen, andere mussten ihre Heimat aufgrund von Krieg und Vertreibung verlassen. Umso mehr freut es mich, dass Sie heute Teil unserer Stadtgemeinschaft sind. Ich hoffe sehr, dass Sie sich hier weiterhin gut aufgenommen fühlen und Landau für Sie ein Zuhause bleibt.“
Die Stadt Landau richtet mehrmals im Jahr Einbürgerungsfeiern aus. Voraussetzung für eine Einbürgerung ist unter anderem ein mindestens fünfjähriger Aufenthalt in Deutschland sowie der Nachweis ausreichender Deutschkenntnisse. Seit einer Gesetzesänderung im Jahr 2024 muss die bisherige Staatsangehörigkeit nicht mehr grundsätzlich aufgegeben werden; Mehrstaatigkeit ist in vielen Fällen möglich. Ausnahmen gelten beispielsweise für Staaten wie China, deren Staatsangehörigkeitsrecht beim Erwerb einer anderen Staatsangehörigkeit den automatischen Verlust der bisherigen vorsieht. Alle, die über 16 Jahre alt sind, müssen zur Einbürgerung einen Eid ablegen.
| Quelle: Stadt Landau in der Pfalz
