Landau in der Pfalz: Verbesserte Anbindung der Südstadt an die Innenstadt in Landau: Vollwertige Ampelanlage an der Einmündung der Ludowicistraße in die Rheinstraße kommt
Die Anbindung an die Innenstadt verbessern und die Verkehrswege entlasten ist das Ziel des Quartiersverkehrskonzeptes für die Südstadt in Landau, das im Jahr 2023 beschlossen wurde. Nachdem die ersten Maßnahmenpakete bereits erfolgreich umgesetzt wurden, folgt nun das nächste: Die Einmündung der Ludowicistraße in die Rheinstraße wird mit einer vollwertigen Ampelanlage ausgestattet und die bisherige Fußgängerampel entsprechend erweitert. Zuvor wurden bereits die Einbahnstraßenregelungen in der Bismarckstraße und der südlichen Moltkestraße aufgehoben und deren Anbindungen an den Marienring angepasst. Die Bauarbeiten an der Ampelanlage erfolgen ab Montag, 23. März 2026.
Die Bauphase beginnt mit der Herstellung der Fundamente für die Ampelmasten in der Ludowicistraße. In den Osterferien folgen die Arbeiten in der Rheinstraße. Während dieser Zeit muss jeweils eine Fahrspur für maximal eine Woche gesperrt werden. Die Inbetriebnahme der erweiterten Lichtsignalanlage ist für Anfang Mai vorgesehen.
Nach Ende der Bauarbeiten können Verkehrsteilnehmende aus der nördlichen und südlichen Ludowicistraße sowohl nach links als auch nach rechts in die Rheinstraße einbiegen. Gleichzeitig verbessert sich die Situation für den Fuß- und Radverkehr: Querungen der Rheinstraße und der Ludowicistraße werden in beide Richtungen sicher möglich sein.
Aus der Südstadt und dem Wohnpark Am Ebenberg gab es in den vergangenen Jahren immer wieder Beschwerden über hohe Verkehrsbelastungen aufgrund des Durchgangsverkehrs und der hohen Geschwindigkeiten. Nach Prüfung der Verkehrssituation wurde auf Grundlage des integrierten Mobilitätskonzeptes der Stadt Landau ein Quartiersverkehrskonzept für den Süden der Stadt erstellt. Ziel ist es, die Erreichbarkeit aller Grundstücke zu sichern, die Bedingungen für den Fuß- und Radverkehr zu verbessern sowie den Durchgangs- und Schleichverkehr zu reduzieren.
Im Zuge der weiteren Verbesserung der Verkehrsführung sollen daher weitere Straßenabschnitten ausgebaut und umgestaltet werden, kombinierte Rad- und Gehwege entstehen sowie bestehende Knotenpunkte für eine bessere und barriereärmere Befahrbarkeit angepasst werden. Zudem sollen bessere Verbindungen für den Radverkehr geschaffen und eine Fahrradzone ausgewiesen werden, um den Radverkehr zu stärken und die Sicherheit im Straßenraum insgesamt zu erhöhen. Verkehrsberuhigte Bereiche bleiben dabei weiterhin als Räume mit Vorrang für den Fußverkehr erhalten.
| Quelle: Landau in der Pfalz
