Landau in der Pfalz: Füreinander da sein und gemeinsam Verantwortung tragen: Servicestelle Wohnen im Alter und die Beauftragte für die Belange älterer Menschen der Stadt Landau laden zur Veranstaltung „Sorgende Gemeinschaft“ ein
Unsere Stadt verändert sich: Die Menschen werden älter, familiäre Strukturen wandeln sich und soziale Netze werden fragiler. Der demografische Wandel stellt das Zusammenleben vor neue Herausforderungen und eröffnet zugleich neue Chancen für Solidarität und Mitverantwortung. Wie können wir unter diesen Bedingungen füreinander sorgen? Was bedeutet es, Verantwortung im Alltag, in der Nachbarschaft, im Stadtteil oder im Quartier zu übernehmen? Und welchen Beitrag kann man leisten, damit ein gutes Leben im Alter vor Ort möglich bleibt? Diesen Fragen widmen sich die Servicestelle Wohnen im Alter Landau und die Beauftragte für die Belange älterer Menschen der Stadt Landau im Rahmen der Veranstaltung „Sorgende Gemeinschaft“ am Dienstag, 28. April 2026, um 17 Uhr.
Unter dem Titel „Sorgende Gemeinschaft“ sind interessierte Bürgerinnen und Bürger eingeladen, miteinander ins Gespräch zu kommen, Gedanken auszutauschen und neue Perspektiven kennenzulernen. Es wird Raum geboten, um gemeinsam darüber nachzudenken, wie ein solidarisches Miteinander im Gemeinwesen gestärkt und zukunftsfähig gestaltet werden kann.
Als Referentin spricht Annegret Trübenbach-Klie, Bildungsreferentin in der Evangelischen Erwachsenenbildung in Baden. Sie bringt langjährige berufliche Expertise sowie persönliche Erfahrungen ein und gibt Impulse dazu, wie sorgende Gemeinschaften entstehen und wachsen können.
Die Veranstaltung findet in den Räumen des Seniorenzentrums Bethesda, Bodelschwinghstraße 27 in Landau statt. Eine Anmeldung ist bis Donnerstag, 23. April 2026 möglich bei Ulrike Sprengling telefonisch unter 06341 13-5016 oder per E-Mail unter ulrike.sprengling@landau.de.
Was bedeutet „Sorgende Gemeinschaft“?
Der Begriff beschreibt eine Form des Zusammenlebens, bei der Menschen Verantwortung füreinander übernehmen und sich im Alltag gegenseitig unterstützen. Dabei entstehen lebendige Netzwerke aus Familien, Nachbarschaften, ehrenamtlich Engagierten, professionellen Dienstleistenden sowie staatlichen und karitativen Einrichtungen. Eine sorgende Gemeinschaft trägt dazu bei, die Versorgungssicherheit zu stärken, soziale Teilhabe zu ermöglichen und Vertrauen im unmittelbaren Lebensumfeld zu fördern. Wie das Miteinander konkret ausgestaltet wird, hängt von den örtlichen Gegebenheiten ab und entwickelt sich aus dem Dialog und dem Engagement vor Ort.
| Quelle: Stadt Landau in der Pfalz
