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Landau in der Pfalz: Für mehr sichtbare Frauengeschichte in Landau: Mahlastraße bekommt Zusatzschild

Die Geschichte einer Stadt ist auf vielen Straßenschildern zu lesen, doch die Geschichte von Frauen ist dort oft noch zu selten zu finden. In Landau ändert sich das nun ein Stück weit: Am Weltfrauentag enthüllten Bürgermeister Lukas Hartmann, Gleichstellungsbeauftragte Laura Hess und Stadtarchivarin Christine Kohl-Langer gemeinsam mit Interessierten ein neues Ergänzungsschild für die Mahlastraße. Das Zusatzschild erinnert an Elisabeth Mahla – Kunsthistorikerin, engagierte Mitstreiterin der Frauenbewegung und bis heute die einzige Ehrenbürgerin der Stadt. Mit ihrem Einsatz für Bildung, Frauenrechte und soziale Projekte hat sie die Stadt nachhaltig geprägt. Das neue Schild macht ihr Wirken nun noch sichtbarer.

„Von 163 nach Personen benannten Straßen in Landau tragen nur 13 den Namen einer Frau. Das sind nicht einmal zehn Prozent“, betont Gleichstellungsbeauftragte Laura Hess. Dabei prägen Straßennamen maßgeblich die Erinnerungskultur einer Stadt. „Bislang werden dort vor allem Männer gewürdigt. Elisabeth Mahla ist bis heute die einzige Ehrenbürgerin unserer Stadt. Das verdeutlicht, wie notwendig sichtbare Veränderungen sind.“

„Die Zahlen zeigen, dass Frauen in unserer Erinnerungskultur bislang deutlich seltener sichtbar sind. Als Stadt wollen wir dazu beitragen, dieses Bild Schritt für Schritt zu erweitern“, betont Bürgermeister Lukas Hartmann. „Zusatzschilder bei Straßennamen sind eine gute Möglichkeit, auf Frauen aufmerksam zu machen, die Teil unserer Stadtgeschichte sind, deren Namen im öffentlichen Raum aber oft fehlen.“

Ursprünglich wurde die Mahlastraße im Jahr 1900 nach dem Großvater von Elisabeth Mahla benannt. Er war Jurist und von 1887 bis 1904 Bürgermeister der Stadt Landau und wurde 1904 zum ersten städtischen Ehrenbürger ernannt.

Elisabeth Mahla wurde 1889 in Landau geboren. Mit 26 Jahren schloss sie sich während des Ersten Weltkriegs aktiv der Frauenbewegung an. Sie setzte sich für mehr Rechte für Frauen ein, insbesondere für bessere Bildungschancen und Erwerbsmöglichkeiten. Darüber hinaus engagierte sie sich in der Frauenverbandsarbeit des Pfälzischen Vereins für Fraueninteressen. Eines ihrer größten Projekte war die Gründung einer Frauenarbeits- und Handelsschule für Mädchen in Landau, die sich in der Trägerschaft des Städtischen Vereins für Fraueninteressen befand. Außerdem war sie lange als Vertreterin der Bürgerschaft im Kultur- sowie in sozialen Ausschüssen der Stadt tätig.

Unter ihrer Führung entwickelte sich ihr Wohnhaus zu einem sozialen und kulturellen Treffpunkt. Nach ihrem Tod vermachte sie das Bauensemble am Marienring der Stadt Landau. Dort befanden sich viele Jahre das Stadtarchiv und das Museum; heute wird das Gebäude als Kindertagesstätte genutzt.

Die Veranstaltung fand im Rahmen der Reihe „Landau Fairändern“ statt – einer Themenreihe rund um Fragen der Gleichstellung. Weitere Informationen sind unter https://www.landau.de/fairaendern zu finden.

| Quelle: Stadt Landau in der Pfalz

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