Landau in der Pfalz: Tapinoma magnum wieder vereinzelt in Landau unterwegs – Stadt setzt auf gemeinsames Vorgehen
Mit den ersten warmen Tagen wird es auch in Landau wieder lebendiger: Pflanzen blühen, viele Insekten sind unterwegs – darunter stellenweise auch die invasive Ameisenart Tapinoma magnum. Damit sich diese nicht weiter ausbreitet, startet der städtische Bauhof ab Montag, 30. März, erneut mit dem Einsatz des biologischen Mittels Kieselgur auf bekannten städtischen Flächen – vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Besonders betroffene Stellen werden schon vorab behandelt.
Bereits im Sommer 2025 hatte die Stadt auf besonders stark betroffenen öffentlichen Flächen Kieselgur eingesetzt. Das feine, weiße Pulver besteht aus fossilen Kieselalgen. Es zerstört die Schutzschicht der Ameisen, sodass diese austrocknen.
Wer auf privaten und städtischen Flächen einen Befall mit Tapinoma magnum vermutet, kann sich zunächst auf dem Beteiligungsportal www.mitredeninLD.de über typische Merkmale informieren. Im städtischen GEO-Portal unter https://maps.landau.de/tapinoma lässt sich außerdem prüfen, ob die Fundstelle bereits bekannt ist. Ist dies nicht der Fall, kann über den Landauer Mängelmelder auf dem Beteiligungsportal eine Meldung abgegeben werden. Auch die zentrale Mailadresse ameisen@landau.de steht für Anfragen und Meldungen zur Verfügung.
Wichtig zu wissen: Tapinoma magnum lassen sich in der Regel nicht vollständig beseitigen. Ziel der Maßnahmen ist daher vor allem, den Befall einzudämmen und eine weitere Ausbreitung möglichst zu verhindern. Die Stadt wird die Entwicklung in den kommenden warmen Monaten genau beobachten und ihre Maßnahmen bei Bedarf anpassen.
Vermeidung ist besser als Eindämmung: Auch über Topfpflanzen können die Ameisen unbemerkt in Gärten und Häuser gelangen. Damit sich Tapinoma magnum nicht weiterverbreitet, bittet die Stadt um Aufmerksamkeit beim Pflanzenkauf. Pflanzen sollten vor dem Kauf genau geprüft werden, besonders im Topf- und Wurzelbereich.
Weitere Informationen zu Tapinoma magnum und den städtischen Maßnahmen gibt es ebenfalls auf dem Beteiligungsportal der Stadt unter www.mitredeninLD.de.
| Quelle: Landau in der Pfalz
